Kleingartenverein Niederhöchstadt e.V. 

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Garten-Tipps

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Tipps von unseren Gartenfreunden

Kompost


Foto: Wolle

Das Wort kommt vom lateinischen ´componere´ = zusammenlegen, zusammensetzen.
Der Wortstamm besagt, worum es beim Kompostieren geht: um das Aufeinanderschichten von verschiedenen Stoffen und Materialien, hier: organischen, pflanzlichen und tierischen Abfallstoffen.

Ziel dieser `Kompostierung´ ist die Zersetzung des organischem Materials durch die Tätigkeit von Mikro- und Makroorganismen, Algen und Pilzen unter Einwirkung von Luftsauerstoff, Wasser (Feuchtigkeit) und Temperatur. Der Vorgang läuft immer mit Zufuhr von Luftsauerstoff ab (aerob) und wird auch als Verwesung oder Verrottung bezeichnet im Gegensatz zur Fäulnis, die unter Luftmangel oder Luftausschluß abläuft (anaerob).
Kompost ist Bodenverbesserungsmittel und Düngemittel zugleich.

Zehn Regeln für guten Kompost,
das schwarze Gold des Kleingärtners.

Zu kompostierendes Material niemals in eine Grube legen. Es kann keine Luft an das Material. Kompost braucht Luft!

Niemals nach allen Seiten geschlossene Behälter verwenden; führt zu Luftmangel.

Niemals einen Komposthaufen auf einer festen Unterlage aus Stein, Beton etc. aufsetzen. Er braucht ´Erdanschluß´ wegen der Regenwürmer.

Grobes Material etwa 20 cm hoch als unterste Schicht aufhäufen. Dann feinere Stoffe, wie z.B. Laub etc. schichtweise oder vermischt darauflegen.

Grasschnitt nur dünn einstreuen. Fäulnisgefahr!

Als Zusatz evtl. normale Gartenerde, Komposterde oder Dünger als Verrottungsbeschleuniger dünn über die einzelnen Schichten streuen, durchmischen und evtl. anfeuchten.

Abfälle, die Tiere anlocken, stets mit Erde gut abdecken!

Kleinlebewesen brauchen Feuchtigkeit. Vollkommene Trockenheit vermeiden!

Fehlt Luft, sterben Regenwürmer ab. Haufen nicht zu sehr nässen!

Zwiebelschalen, Schnittlauchreste, Kaffee- und Teesatz sind ideales Regenwurmfutter! Phlox und Holunder sind gute Pflanzen am Komposthaufen, weil sie Regenwürmer fördern.

Den fertig aufgesetzten Haufen abdecken, Wärmeentwicklung fördern sowie Feuchtigkeits- und Stickstoffverluste vermeiden.


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