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Tipps von unseren Gartenfreunden
Was Regenwürmer tun...
Sie durchlüften den Boden, bringen Humus nach unten und
Mineralstoffe nach oben. Ihre Röhren, die auf einem Quadratmeter
bis zu 900 m lang sein können, bieten Feinwurzeln und nichtgrabenden
Lebewesen Lebensraum. Regenwasser versickert durch sie zehnmal
besser. Auf Weideflächen erzeugen sie pro Hektar und Jahr
600 Tonnen Wurmkot mit sechsfachem Stickstoff-, achtfachem Kalium-
und 25-fachem Phosphoranteil gegenüber Kompost.
Bei Winterweizen verdoppeln, bei Heu vervierfachen, bei Klee
verzehnfachen sie den Ertrag.
Zusammen mit anderen Bodentieren beseitigen sie jährlich
pro ha etwa zehn Tonnen Blätter samt überwinternden
Sporen und Pilzen und verhindern Neuinfektionen mit Krankheiten
und Schädlingen.
Mit bis zu drei Tonnen Lebendmasse pro Hektar Wiese sind sie
ein riesiges Futterreservoir für andere Tiere.
Das sollte man wissen.
Regenwürmer sind äußerst nützliche Bodentiere.
Sie lockern, durchmischen und düngen unsere Garten-, Wiesen-
und Ackerböden.
Regenwürmer atmen durch die Haut. Sie sterben schnell
durch das Sonnenlicht und dürfen nie ganz austrocknen.
Zerteilte Regenwürmer leben nicht als zwei Tiere weiter.
Nur das Vorderteil kann, wenn es groß genug ist, weiterleben.
Meist stirbt es aber auch durch Infektionen.
Quelle: Raus in die Natur Projekt
Umwelt-Erziehung |