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Presse
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Pressespiegel

28.07.2005
Alle Anlagen waren wieder eine Augenweide
Niederhöchstadt. Wer hat die schönste Kleingartenanlage
in der Gemarkung? Diese alljährliche Frage löste die
siebenköpfige Jury mit einer salomonischen Entscheidung.
«Alle Anlagen waren wieder eine Augenweide», berichtete
der ehrenamtliche Stadtrat Heinz Christoph, der als Gründezernent
der Stadt Eschborn die Preisverleihung auf dem Areal des Kleingartenvereins
(KGV) Niederhöchstadt an der Weidfeldstraße vornahm.
Jede Anlage habe einen anderen Zuschnitt, werde unterschiedlich
genutzt und zeichne sich deshalb durch einen besonderen Charakter
aus.
Alle vier Anlagen in Eschborn und Niederhöchstadt seien
in einem sehr gepflegten Zustand, befanden die Juroren. Da hatte
die Jury natürlich eine schwierige Aufgabe zu lösen.
Ihr Urteil fiel dennoch einstimmig aus. Platz eins ging an den
KGV Niederhöchstadt, gefolgt vom Kleingärtnerverein
1920 Eschborn an der Schwalbacher Straße und dem Schrebergartenverein
«Neuland». Uneingeschränkte Anerkennung fand
auch der Kleintierzuchtverein Niederhöchstadt als Viertplatzierter.
«In der Punktwertung lagen alle Gartenanlagen so dicht
beieinander, dass die Prämierung letztlich eine rotierende
symbolische Aussagekraft besitzt», begründete Christoph
das weise Urteil der Jury, der noch Bürgermeister Wilhelm
Speckhardt, Erster Stadtrat Mathias Geiger, Gartenmeisterin Edith
Sommer (städtisches Gartenamt), Uwe Christensen von der
gleichnamigen Baumschule, Bernd Pauly (Verwaltung) sowie Vereinsringvorsitzender
Michael Sauer angehörten.
Besichtigung und Auszeichnung erfolgten erstmals am selben
Tag. «Das Ergebnis der Besichtigungstour am Vormittag interessiert
doch jeden gleich», erläuterte Heinz Christoph, der
Merkmale nannte, auf die bei der Beurteilung der «grünen
Lungen» geachtet werden. Entscheidend sei das gesamte Erscheinungsbild
der Kleingärten, doch gebe es auch hier kleine Feinheiten
in der Gesamtgestaltung zu erkennen. Gibt es Nistkästen
für die Vogelwelt? Minibiotope und kleine Teiche, die das
Kleinklima positiv beeinflussen?
«Wir schauen auch nach ökologischen Nischen in
den Gärten», ergänzte der Gründezernent
weiter. Denn auch Nutzgärten mit hohem Freizeitwert hätten
immer noch etwas Platz für Biotope. Sein Lob galt einhellig
allen Teilnehmern. «Sie praktizieren aktiven Umweltschutz»,
rief er den anwesenden Kleingärtnern zu.
Belohnt wurde deren Engagement mit Geldpreisen von 300 bis
500 Euro aus dem Stadtsäckel. Freudig überrascht zeigte
sich Bernd Rindermann, Vorsitzender der Niederhöchstädter
Hobbygärtner und Gastgeber der Prämierungszeremonie,
über den «amtlichen» Briefumschlag gibt
es doch stets kleine Reparatur- oder Umbaumaßnahmen am
Vereinshaus zu bezahlen.
Im Rahmen des Sommerfestes nahm Rindermann noch eine Ehrung
vor. Annelies und Hans-Michael Sieh wurden für 25 Jahre
aktive Mitgliedschaft ausgezeichnet. Derzeit hat der Kleingartenverein
Niederhöchstadt rund sechzig Mitglieder und zehn interessierte
Gartenfreunde auf der Warteliste. (gs) |